Information

Der Luftsportverein Neumagen-Dhron wurde 1973 gegründet und liegt mit seinem Fluggelände oberhalb des Weinorts Neumagen-Dhron in mitten der zahlreichen Moselschleifen. Flugbegeisterte von jung bis alt betreiben hier gemeinsam Segelflug und weitere Luftsportarten. Zudem ist die Vertrautmachung und Ausbildung von Neulingen hin zum versierten Flugzeugführer, welche unsere jüngsten Mitglieder bereits mit 14 Jahren beginnen, ein wichtiger Teil des Vereins.

Das mit Panoramablick auf das Mosel Tal gelegene Fluggelände bietet uns und unseren Besuchern viel Platz, so dass wir uns immer über einzelne Gäste oder Gruppen freuen.

Kontakt

Luftsportverein Neumagen-Dhron e.V.
Flugplatz
54347 Neumagen-Dhron

vorstand@edrd.de
+49 6507 2850

Aktuelles

Bericht Titel

Jahresbericht 2015

Da die Saison 2015 langsam zu Ende geht, ist es an der Zeit auf…

Flugzeugpark

Scheibe Bergfalke IV (D-6655)

Der Bergfalke (Baujahr 1977) dient aufgrund seiner unkomplizierten Eigenschaften in erster Linie der Anfängerausbildung, wird aber auch hin und wieder zum Streckenflug verwendet. Er ist in Gemischtbauweise gefertigt, d.h. er besitzt einen bespannten Stahlrohrrumpf und einen bespannten Holzflügel. Trotz der altertümlichen Bauweise besitzt er bereits ein Laminarprofil und ist dementsprechend Leistungsfähig (Gleitzahl* 33 bei 102km/h). Bei einer Spannweite von 17,2m hat er 2 Sitzplätze und ein Leergewicht von ca. 330 kg.

Scheibe SF 27 A (D-1341)

Die SF 27 (Baujahr 1967) ist nach der Ausbildung auf dem Bergfalken der erste Einsitzer, der in der Ausbildung geflogen wird. Sie ist ebenfalls in der Gemischtbauweise gefertigt und ist ähnlich leistungsfähig wie der Bergfalke (Gleitzahl* 34 bei 85km/h). Das Flugverhalten ist trotz Pendelleitwerk sehr gutmütig und ihre Schulterdeckeranordnung lässt sie äußert stabil fliegen. Trotz ihres hohen Alters hat sie bereits eine sehr komfortable Sitzposition.

Grob Astir CS 77 (D-5914)

Der Astir (Baujahr 1979) ist ein in GFK-Bauweise gefertigter Einsitzer mit Mitteldeckeranordnung, T-Leitwerk und Einziehfahrwerk. Mit 15m Spannweite hat er ein Leergewicht von ca. 255kg und eine Gleitzahl* von 37 bei 95km/h. Er wird in erster Linie zum Leistungsflug und zur Streckenflugschulung eingesetzt, aber auch Anfänger sammeln ihre ersten Erfahrungen auf Kunststoffflugzeugen mit diesem Muster.

Grob Twin Astir (D-4840)

Der Twin Astir (Baujahr 1978) ist eigentlich die doppelsitzige Ausführung des Astirs und wird bei uns zur Einweisung auf Kunststoffflugzeuge, zur Streckenflugschulung sowie für Übungs- und Leistungsflüge genutzt. Es ist der leistungsfähigste Flieger im Verein mit einer Gleitzahl* von 38 bei 110 km/h.

MS 880 B Morane (D-ELYF)

Sie ist unser kleinstes (4-sitziges) Motorflugzeug mit einem 4 Zylinder Rolls-Royce Boxermotor, O-200A, 100PS und einem maximalem Abfluggewicht von 770kg. Aufgrund ihres geringen Stundenpreises und ihrer Anfängerfreundlichkeit wird sie überwiegend zur Anfängerausbildung im Motorflug genutzt. Sie wurde 1971 bei Socata in Frankreich gebaut.

MS 892 A Morane (D-EAFH)

Die „Fox-Hotel“ ist das erste Motorflugzeug, das der Verein angeschafft hat. Mit ihrem 150 PS 4 Zylinder Boxermotor, Lycoming O-320E2A, ermöglichte sie erstmals das Schleppen von Segelflugzeugen und dank ihrer 4 Sitzplätze konnten auch Rundflüge im Motorflugzeug angeboten werden. Bis heute ist sie dem Verein treu, wird heute aber überwiegend zum Reiseflug genutzt. Bei einer Reisegeschwindigkeit von 180km/h kann man gemütlich zu anderen Flugplätzen fliegen oder die Umgebung genießen.

MS 893 A Morane (D-EOBH)

Die 1971 von Socata in Frankreich gebaute „Bravo-Hotel“ ist das Arbeitsflugzeug in unserem Verein. Mit ihrem 180 PS starken 4 Zylinder Boxermotor, Lycoming O-360A3A und einem maximalen Abfluggewicht von 1.050 kg eignet sie sich ideal zum Schleppen von Segelflugzeugen oder Bannern.

* Gleitzahl gibt an wieviele KM ein Flugzeug aus einem KM Höhe gleiten kann

Freizeitmöglichkeiten

Ort - Neumagen-Dhron

Ein Besuch im ältesten Weinort Deutschlands oder einem der ansässigen Winzer.

Ort - Trier

Ein Trip nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Hier bieten sich eine Besichtigung der Porta Nigra, der gemütlichen Innenstadt, der Basilika und einigen anderen römischen Gebäuden und Ruinen.

Römerweinschiff

Eine Fahrt mit dem historischen Römerweinschiff über die Mosel.

Geschichte

Alles fing ungefähr 1973 an, als einige Geschäftsleute aus Neumagen, Dhron, Niederemmel und Trittenheim sowie ein paar Motor- und Segelflieger, die vorher auf anderen Flugplätzen in der Umgebung geflogen sind, auf die Idee kamen, in Neumagen-Dhron einen “eigenen” Flugplatz anzulegen. Um die Interessen zu bündeln und eine juristische Person für die bevorstehenden Verhandlungen zu haben, wurde unser Verein gegründet.
Durch die sehr große Unterstützung des damaligen Bürgermeisters, auch des Verbandsbürgermeisters, konnte ein geeignetes Gelände auf dem Neumagener Berg gefunden werden, das sich die Ortsgemeinde im Rahmen der gerade durchgeführten Flurbereinigung extra zusammenlegen ließ. Allerdings ließ sich die gewünschte Ausrichtung der Start- und Landebahn in Hauptwindrichtung nicht realisieren, da zu viele Wege hätten umgelegt werden müssen. Nach umfangreichen Arbeiten zur Herrichtung des Geländes zu Flugbetriebsflächen und Abarbeitung behördlicher Auflagen wurde schließlich 1976 die Betriebsgenehmigung für den Sonderlandeplatz Neumagen-Dhron vom Verkehrsministerium erteilt.

Dann wurden ein privates zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug und ein privater Motorsegler in Neumagen-Dhron stationiert und der Verein schaffte ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ “Rhönlerche” für Ausbildungs- und Übungsflüge sowie eine Startwinde an.
In den Folgejahren wuchs die Zahl der Mitglieder und auch weitere Segelflugzeuge (Typen: Ka6, K7, K8, Bergfalke II, Bergfalke III) kamen hinzu, sowie zwei weitere private Motorsegler vom Typ “Falke”. 1989 konnte der Bau einer vereinseigenen Halle realisiert werden. Dann erhielten wir von der Landesluftfahrtbehörde die Auflage, einen Flugleitturm zu errichten und die provisorische alte Flugleitung, die bis dahin in einem ausrangierten Bauwagen untergebracht war, zu ersetzen. Die Grundsteinlegung hierzu erfolgte 1995. Im gleichen Gebäude wurden auch sanitäre Anlagen und Räume für Flugvorbereitung und Schulung untergebracht.